Schulprogramm - Konzeption der Arbeit des Sozialpädagogen in unserer Schule

1. Grundsätze der Arbeit

 

Die Arbeit des Sozialpädagogen ist ein neues Element in unserem Schulprogramm. Sie bereichert das Schulleben und erweitert das Spektrum von pädagogischen, präventiven und unterstützenden Angeboten.

 

In Kooperation mit dem Lehrerkollegium nimmt er seine Aufgaben selbständig gestaltend oder unterstützend wahr. Er ist beratendes Mitglied in allen Konferenzen und Schulgremien, wodurch er in das Team der für die pädagogische Arbeit Verantwortlichen gleichberechtigt eingebunden ist. Er unterstützt insbesondere die Arbeit in den Klassen im Rahmen der Integrationsbemühungen.

 

2. Schwerpunkte der Arbeit

 

Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen vor allem in folgenden Bereichen:

 

            - Öffnung von Schule

            - Koordinierung und Erweiterung außerunterrichtlicher Angebote

            - Förderung der Zusammenarbeit mit beratenden und helfenden Institutionen

            - Beratung von Schülern und Vermittlung von Hilfen

            - Kooperation mit Lehrern bei pädagogischen Projekten

 

3. Einrichtungen und Projekte

 

3.1 Das Schülercafe

Das Schülercafe ist eine feste Einrichtung und wesentliche Ausgangsbasis für viele der übrigen Projekte. Es ist ein Treffpunkt und Kommunikationszentrum für Schüler untereinander und mit dem Sozialpädagogen. Es ist täglich geöffnet von 07.15 Uhr - 08.30 Uhr und von 11.30 Uhr - 14.00 Uhr. Hier werden der morgendliche Smalltalk gehalten, miteinander gespielt, Tageszeitung gelesen, Musik gehört, Kleinigkeiten vom Kiosk verzehrt, Hausaufgaben gemacht sowie große und kleine Probleme besprochen.

 

Eine Schülergruppe übernimmt den Thekendienst und die Planung der Gestaltung. Der Sozialpädagoge betreut das gesamte Projekt. Neben der Hilfe bei der Organisation hat er hier die Möglichkeit, Beziehungen zu den Schülern zu knüpfen, Ansprechpartner zu sein, Schwierigkeiten und Bedürfnisse der Schüler kennen zu lernen u.v.a.m..

 

Es ist eine Verknüpfung von Beziehungsarbeit, Beratung, Intervention, Eröffnung neuer Perspektiven und Anleitung zum Gestalten.

 

3.2 Ansprechpartner und Helfer

Der Sozialpädagoge soll ein weiterer Ansprechpartner für Schüler bei großen und kleinen Problemen sein. Dies geschieht

 

            - im Schülercafe, wie unter 3.1 beschrieben

            - in den Pausen, die er regelmäßig auf dem Schulhof verbringt

            - zu vereinbarten Terminen


3.3 Vernetzung mit beratenden und helfenden Institutionen sowie Vermittlung von Hilfen

Der Sozialpädagoge hat die Aufgabe mit den bisher bestehenden Beratungseinrichtungen in unserer Schule eng zusammenzuarbeiten und darüber hinaus die Kooperation mit anderen Stellen zu intensivieren. So bestehen zur Zeit

 

            - Beratungslehrer als Ansprechpartner

            - wöchentliche Sprechstunden von Mitarbeitern des städt. Jugendamtes

            - regelmäßige Sprechzeiten des Berufsberaters

            - wöchentliche Sprechstunde des Bezirkspolizisten

            - Zusammenarbeit mit Drogenberatung


3.4 Kooperation mit Lehrern bei pädagogischen Projekten

Der Sozialpädagoge unterstützt Lehrer bei Maßnahmen, in denen sozialpädagogische Methoden förderlich sind, z.B.

 

            - Projekte, die das Zusammenleben in Klassen und Gruppen fördern

            - Organisation von Spielnachmittagen für Klassen bzw. Jahrgangsstufen

            - Unterstützung bei der Vorbereitung von Klassenfahrten u.ä. Unternehmungen, die

               Zusammenleben fördern sollen

            - Unterstützung bei Projekten, die Aufklärung vermitteln über helfende und beratende

               Institutionen


3.5 Koordinierung und Erweiterung außerunterricht-licher Angebote

Der Koordinierung und Erweiterung außerunterrichtlicher Angebote kommt eine besondere Bedeutung zu. Es ist dringend erforderlich, Schülern auch in diesem Bereich Möglichkeiten zu eröffnen, die der Vereinzelung entgegenwirken, Anregungen für eine sinnvolle Freizeit- und Lebensgestaltung bieten, die Integration fördern sowie Schule und Lebenswirklichkeit miteinander verbinden.

 

Auf diese Weise kann Schule einen maßgeblichen Beitrag für die gesunde Entwicklung ihrer Schüler, aber auch für die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt leisten.

Darüber hinaus erscheint uns diese Konzeption als eine hervorragende Prävention gegen alle Gefährdungen, die sich aus Langeweile und Teilnahmslosigkeit ergeben.

Seitenanfang

Copyright © 2014. Gemeinschaftshauptschule Wermelskirchen